Einsatz Idomeni, Bericht von Michel, Februar 2016

Eine Gruppe acht Köpfige Gruppe von Volunteers ist am Mittwochabend in Griechenland angekommen.

Die erste Nacht verbrachten wir in einem Volunteerhouse in einem Dorf in der Nähe von Idomeni. In diesem Einfamilienhaus sind aber ca. 50 Menschen untergebracht, so zogen wir am nächsten Tag nach Polykastro um. Von hier haben wir 20 min zum Idomenicamp und 3 min zu der Tankstelle. Die Refugees werden aus Athen zuerst zur Tankstelle und dann in das Camp gebracht. Mazedonien hat einen Zaun gespannt und da Zäune spannen anscheinend Spass macht, spannen sie noch weitere.

Nach dem wir uns in unserer Unterkunft (privat finanziert) eingerichtet haben, begannen wir uns mit weiteren Volunteers zu connecten. In Idomeni ist das Camp an einer Autobahnraststätte und ist wie ein Notfallcamp (the Gas Station) welches als Pufferzone gilt. Die Informationen sind unzuverlässig und sehr wechselhaft. Im Grunde läuft nicht viel, Landwirte streiken und blockieren die Strassen und auch in Lesbos scheint es sehr ruhig zu sein. Letzte Nacht kamen bei der Gas Station 3 Busse vorbei. Die Refugees wurden schnell über die Grenze gebracht und wurden von den mazedonischen Polizisten nicht wirklich freundlich empfangen. Im Allgemeinen ist die Lage nicht wirklich übersichtlich, doch da nicht viel passiert haben wir im Moment eine ruhige Zeit.

Morgen macht sich ein Teil unserer Gruppe auf den Weg zurück in die Schweiz. Der andere Teil wird jedoch vorläufig hier bleiben und weiter aktive Flüchtlingshilfe leisten. Nach einigen ruhigen Tagen werden für die nächsten Tage wieder mehr Refugees erwartet. Danke an alle die mitgekommen sind und alle die sich irgendwie mit dieser Thematik auseinandersetzen.

   id3